Guck mal, wer hier schreibt

Ein richtiges Katzenmagazin braucht verschiedene Autoren. Schließlich hat jeder etwas unterschiedliche Sichtweisen und Lieblingsthemen. Beiträge von Gastautoren bereichern einen Blog und fördern den Austausch unter Kolleginnen, was mir ein großes Anliegen ist.

Ich freue mich sehr, diese Kolleginnen und Katzenfreundinnen dafür gewonnen zu haben, für Felis felix‘ Blog zu schreiben:

Gastautorin Ursula Grob

Ich bin Ursula, 48 Jahre, und lebe in Wien. Meine Kinder sind bereits ausgezogen und nun lebe ich mit vier Katzen. Vor 3,5 Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich einmal vier Katzen haben werde. Nachdem mein erster Kater einzog und ich wusste, er kann nicht alleine bleiben, habe ich mir über einen Verein einen zweiten Kater genommen und war auch mehrmals als Pflegestelle für diesen Verein tätig. Zu Nolan, mein 2Beinchen, kam ich von einen Tag auf den anderen. Meine kleine Diva war nach einen halben Jahr dann noch die Draufgabe, da sie damals auf dem Foto wie Nolan ausgeschaut hat. In Wirklichkeit haben die beiden absolut keine Ähnlichkeit. Nach wie vor engagiere ich mich für verschiedene Tierschutzvereine, vor Allem für herrenlose und ausgesetzte Katzen. Im November 2017 habe ich die Katzenchaochausbildung in Wien abgeschlossen und versuche im Moment, mir noch mehr Wissen anzueignen, um demnächst verzweifelten Katzenbesitzern zu helfen. Allerdings sind da in Österreich zuvor noch einige Hürden zu nehmen.

 

Gastautorin Anke Langhein

Mein Name ist Anke Langhein und ich lebe mit meinen vier Katzen in Hamburg. Schon als Kind haben alle Arten von Tieren eine besondere Faszination auf mich ausgeübt, besonders deren Verhalten, ihr Fühlen und ihr Denken. Dass Tiere eine Seele haben, stand für mich schon immer außer Zweifel.

Bei dem Umgang mit meinen und anderen Familienkatzen taten sich mir immer wieder neue Fragen auf, die ich in herkömmlichen Katzenbüchern nicht beantwortet fand. So bin ich dann zur Akademie für Tiernaturheilkunde ATN in der Schweiz gekommen und habe dort ein Fernstudium der Tierpsychologie, Fachrichtung Katze, begonnen, welches ich im Februar 2016 erfolgreich abgeschlossen habe. Seit April 2016 biete ich neben meinem Hauptberuf als MTA in der Mikrobiologie Verhaltensberatung für Mensch und Katze an.

Meine vier Katzen sind alle ehemalige Straßenkatzen aus Hamburg und dem Ausland. Eine weitere Gemeinsamkeit bei allen ist, dass sie entweder ein Handicap haben wie Epilepsie, Demenz, Immunsuppression oder auch nur noch ein Auge.

In der Freizeit arbeite ich ehrenamtlich beim Hamburger Tierschutzverein und betreue Futterstellen für einige der ca. 10.000 Streuner hier in Hamburg – dazu gehört selbstverständlich auch das Einfangen und Kastrieren.

 

Gastautorin Katja Henopp

Ich bin Katja Henopp,Tierheilpraktikerin und Katzenpsychologin (ATN) im Saarland, und führe seit 2014 eine mobile Tierheilpraxis, deren Patienten ausschließlich kätzischer Art sind.
Mein Herzensbedürfnis ist es, Menschen die Welt aus Katzensicht näher zu bringen und sie für deren Bedürfnisse zu sensibilisieren, damit Mensch und Katzen in Harmonie miteinander leben können.

Neben meiner beratenden und therapeutischen Tätigkeit verfasse ich regelmäßig Artikel für meinen „Fellnasenblog“, halte Vorträge und gebe Seminare sowie Onlinekurse.

 

Gastautorin Michaela Asmuß

Mein Name ist Michaela Asmuß. Seit April 2017 bin ich mit meiner mobilen Katzenpraxis ThinkCat im Rhein-Main-Gebiet tätig.

Schon als Kind wünschte ich mir eine Katze, doch hatten wir damals freifliegende Wellensittiche und meine Eltern waren – wie ich heute weiß – so vernünftig, keine Katze ins Haus zu holen. Mit dem Studium begann dann meine Katzenzeit. Unsere WG-Katzen Charly und Momo waren ein super Team und vor allem Momo war meine kleine Herzenskatze. Es folgte Emma und nach einiger Zeit kam Jule als zweite Katze dazu. Die kleine, traumatisierte Jule war dann auch der Auslöser für mich, mich wieder mehr mit dem Thema Katzen und ihrem Verhalten zu befassen. Es folgte eine dreijährige Ausbildung beim Cat Institute Birga Dexel.

Julchen ist leider 2015 an Krebs gestorben, und auch ihre Nachfolgerin Amy hatte wohl schon den Krebs in sich, als wir sie holten. Seit Mai 2017 bereichert nun Katzen-Opa Mikki unser Leben. Und Emma ist mit ihren inzwischen 17 Jahren als rüstige, fröhliche und aufgeweckte Rentnerin immer noch an unserer Seite. Diese beiden Katzensenioren sind selbst im hohen Alter noch voller Lebensfreude und lassen mich jeden Tag aufs Neue staunen über diese sensiblen und einfühlsamen Tiere.

 

Gastautorin Katerina Mirus

Ich bin Katerina, 46 Jahre alt , komme ursprünglich aus Tschechien und lebe seit 24 Jahren in Deutschland . Ich bin eine leidenschaftliche Tierfotografin mit einem Faible für Raubkatzen. Ich fotografiere sie nicht nur, sondern sammle alles Wissenswerte und schreibe darüber. Im Herbst 2015 habe ich einen informativen Fotoband „Raubkatzen in menschlicher Obhut“ veröffentlicht. Die Reaktionen darauf waren durchweg so positiv,  dass ich als Fortsetzung mit einem Blog begonnen habe. Den Blog schreibe ich auf deutsch und in meiner Muttersprache Tschechisch. Zur Zeit arbeite ich an dem zweiten Teil „Kleinkatzen und Hybride“. Durch das fotografieren habe ich vor einem Jahr auch mit dem Zeichnen angefangen. Viele Künstler nahmen meine Fotos als Vorlage für Ihre Kunstwerke und ich war so fasziniert davon, dass ich es einfach selbst ausprobieren wollte. So sollen in meinem neuen Buch nicht nur Fotos und Wissenswertes über Raubkatzen, sondern auch viele Zeichnungen sein.

 

 

Gastautorin Jasmin Lindner

Jasmin Lindner

Hallo, ich bin Jasmin, 31 Jahre alt und eine riesige Katzenliebhaberin. Ich durfte mit einem Kater namens Tuzi aufwachsen und er begleitete die ersten 19 Jahre meines Lebens. Nach seinem Tod wurde ich ehrenamtlicher Katzenschmuser und Hundeausführer im Tierheim Gelsenkirchen. Aus diesem Tierheim zog dann einige Monate später Kätzin Ziska bei mir ein und begleitete mein Leben bis Oktober 2014. Seit Dezember 2014 wohnen nun Joshi und Peach bei mir und wir lernen viel voneinander (die beiden sind richtige Clicker-Löwen). Meinen doppelten Fernstudiengang (Tierhomöopathie und Psychologie Katze) bei der ATN habe ich im April 2013 erfolgreich beendet und setze meine Erfahrungen nun für meine eigenen Katzen und meine Tierheimschützlinge ein.

Hauptberuflich arbeite ich in der Tierheim-Verwaltung und bin froh über meine ehrenamtliche Tätigkeit als Katzenschmuser, weil ich dabei wunderbar entspannen und gleichzeitig helfen kann.

 

Gastautorin Imke Kurtz

Imke Kurtz

Mein Name ist Imke Kurtz, ich lebe mit meinen beiden Katzen in Berlin. Zum Katzenliebhaber wurde ich durch meine zwei Fellnasen, die vor 8 Jahren bei mir einzogen. Ein wundersames Kapitel über Integration, Lernen, Liebe und Zuneigung begann. Leider blieb es nicht immer harmonisch, Probleme zwischen den beiden Katzen traten auf, die Spezies Katze wurde für mich immer rätselhafter. Mein Wunsch nach einem erfüllten und harmonischem Zusammenleben trat in immer weitere Ferne. Auch mein Engagement im Katzenschutz konfrontierte mich mit Schicksalen, die mich an meine Grenzen führten und mir deutlich machten, wie viel ich über Katzen noch nicht weiß.

Um diese Wissenslücken zu schließen und Katzen generell besser zu verstehen, schloss ich eine Ausbildung als Tierpsychologin mit Schwerpunkt Katze bei der ATN Akademie erfolgreich ab.

Im Zuge meiner Ausbildung habe ich die Probleme meiner Katzen lösen können, und habe viel über das Verhalten unserer geschmeidigen Mitbewohner und deren Gründe dafür erfahren.

 

Gastautor James

James

Hallo, ich bin der J. (diese Abkürzung steht für Jerry, James oder Jade) und Kater vom Daniel. Halb Perser und halb Heilige Birma. Mittlerweile knapp 3 Jahre alt. Er konnte sich nicht für einen Namen entscheiden.

Mein Herrchen achtet immer darauf, dass ich ja satt werde und es mir in der Löwenhöhle stets gut geht. Manchmal nur frage ich mich, was ist das überhaupt genau, was er mir da vorsetzt? Meine Gedanken über dieses Thema mache ich mir ständig. Beim Scharren im Katzenstreu, beim Herumliegen auf der Terrasse und vor allem dann, wenn ich vor meinem geliebten Napf stehe. Nicht immer ist das, was da drin ist lecker…Ja manchmal sogar muss ich meine Pfoten schütteln und mit einem miesen Blick den Rückzug antreten. Das soll schließlich auch mein Herrchen sehen. Er soll gefälligst lernen, was bei mir auf den Teller soll!

(Anmerkung der Redaktion: Daniel hört auf James und bildet sich fleißig fort in Sachen Katzenernährung. Seine Erkenntnisse und viele Produkttests findet Ihr auf seiner Seite: guteskatzenfutter.de

 

Felis felix‘ Blog bietet Katzen-Interessierten, Fachleuten rund um das Thema Katze und anderen Bloggern die Möglichkeit, als Gastautoren hier Beiträge zu veröffentlichen.

Bei Interesse nehmt gerne Kontakt mit mir auf: